ALS SCHWULE NOCH HEILBAR WAREN

11.01.2019, 19 Uhr

Buch- und Antist-Zeitschriftenpräsentation, Lesung, sowie Diskussion
mit Karl Iro Goldblat und Lukas Pusch

 

 

Der Antist versteht sich als Kunstzeitschrift der Wiener Avantgarde. Das Projekt des Künstlers Lukas Pusch ist eine künstlerische Plattform für radikale und anarchische Positionen jenseits des handzahmen und staatlich subventionierten österreichischen Mainstreams.  
Die neue, 5. Ausgabe des Antist, widmet sich der Muehl-Kommune.
 
Die Muehl-Kommune war das wichtigste Nachfolgeprojekt der 1968er Bewegung und des Wiener Aktionismus in den siebziger und achtziger Jahren. Zu ihrem Höhepunkt zählte sie über 700 Mitglieder. Der Künstler Karl Iro Goldblat war nicht nur ein langjähriges Führungsmitglied der Kommune sondern auch schwul. In der streng nach den Prinzipien kommunistischen Gemeinschaftseigentums und der freien Liebe aufgebauten Gruppe, galt Homosexualität als Krankheit die es zu überwinden galt.

In seinem soeben im Ritter Verlag erschienenen Buch Als ich von Otto Muehl geheilt werden wollte, setzt sich Karl Iro Goldblat mit seiner "heterosexuellen Karriere" und seinem "Heilversuch" innerhalb der Kommune kritisch auseinander. Eine spannende Erzählung und schonungslose Selbsterforschung in einem.

11.01.2019

Buch- und Antist-Zeitschriftenpräsentation, Lesung sowie Diskussion mit Karl Iro Goldblat und Lukas Pusch

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